3 Antworten auf „Mauerreste und Fundstücke aus Straßenbau und Kanalarbeiten aus den Jahren 2005/06 von Joachim Däumler“

  1. Ein freundliches Hallo nach Hessen.
    Ich war zwar erst 15 Jahre als ich von Hessen weg gezogen bin, aber ich kann mich noch an einiges erinnern. Wir turnten ja dauernd im Park oder bei der Gärtnerei rum.
    Wenn man in der Gärtnerei stand, das Schloß im Rücken, war am Ende die hohe Mauer, aus der Überlauf zu sehen war. Unten war ein Auffangbecken. Wo kam das Wasser dafür her? Den Pferdeteich hatte man damals schon zugeschüttet. Ich kenne ihn nur zugeschüttet. Und die Aue müßte ja dann unter der Straße langlaufen. Hinter der alten Turnhalle bis zum Freibad war ja auch noch so ein kleiner Bach, der sich ja wohl im Moor „verlief“.
    Und wenn ich die Beschreibung der Fundorte richtig deute, gehen die Mauerreste einmal gerade durch die Gärtnerei. Oder sehe ich das jetzt falsch?

    Mit freundlichen Grüßen in die alte Heimat
    Heidi Rönnecke

    1. Sehr geehrte Frau Rönnecke!
      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihr Anliegen hab ich dem Verfasser des Artikels übermittelt. Seine Antwort werde ich Ihnen übermitteln.
      Von mir voarab: Der Pferdeteich wurde durch einen Anstau der Aue gespeist. Das Wehr dazu befand sich noch in den frühen 70iger Jahren auf Höhe nördlich der heutigen neuen B79-Brücke Richtung alte B79-Brücke.
      Der Abfluss des Pferdeteiches ging gegenüber des damaligen Konsum in einen unterirdischen Graben, der an der von Ihnen beschriebenen Mauer unterhalb der B79 heraus kam. Dieser Graben kommt ursächlich
      aus dem Gebiet des von Ihnen genannten „Moores“ zwischen Badeanstalt und Hessenbau und wird zusätzlich durch mehr oder weniger intakte Wehre von der Aue gespeist. Dieser Graben dient der Entwässerung des Teichgebietes und kann auch zur
      Entlastung der Aue benutzt werden. Dieser Graben speiste früher auch die Obermühle rechts der heutigen Zufahrt zum Schloss, bevor er sich als Hellergraben in Schloss und Park auf Höhe der Zuckerfabrik wieder mit der Aue vereinigt.

      Mit freundlichen Gruessen
      Jörg von kloeden

    2. Sehr geehrte Frau Rönnecke!
      Hier noch die Antwort auf die Frage zur Mauer unter der Gärtnerei: Auf Seite 8 des Artikels (Fundstelle 2) erklärt sich die Darstellung des Autors -Joachim Däumler-, dass die Mauerreste
      unter der Ihnen noch bekannten Gärtnerei verlaufen und es sich nur um die Mauer des Schlosswalls handen könnte.

      Mit freundlichen Gruessen
      Jörg von Kloeden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert