Kulturscheune Fotogalerie Westgiebel

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Es muss ein zusätzliches Quergerüst angebracht werden, da die Mauer mit ca. 150cm zu breit für Arbeiten von beiden Seiten ist. Es entsteht ein neuer First Steinscheune symmetrisch zu den Außenseiten der Außenwände. Der Giebel wird in der 16.KW entsprechend herunter genommen und dann zum letzten Sparren wieder aufgemauert.

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© 2020-22 – Förderverein „Schloß Hessen“ e.V. – Stobenstraße 15 – 38835 Stadt Osterwieck / OT Hessen

Benefizkonzert zu Gunsten der Kulturscheune am Schloss Hessen

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Ein voller Erfolg! Benefizkonzert zu Gunsten der Kulturscheune am Schloss Hessen

Der Bauablauf am bisher größten Sanierungs- und Restaurierungsvorhaben des Fördervereins „Schloß Hessen“ ermöglichte erstmalig die Steinscheune trotz Baustelle als Kulturscheune zu nutzen.

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Bei der historisch erstmaligen Gelegenheit zu einem Benefizkonzert auf Einladung des Förderverein „Schloß Hessen“ e.V. und des Hessener Carneval Club „HCC“ e.V unter dem Motto

„ … das können wir auch selbst…“ erlebten die Besucher und Mitwirkenden einen unvergessenen Abend mit Tanz und Musik von Klassisch bis Rock und Pop und ein buntes Musik- und Tanzprogramm gestaltet

durch die Prinzengarde und die Tanzgruppe des HCC

durch die Gruppe „Father und Sons“ (unplugged) – Frank, Florian und Sebastian Werner

Christoph Haim (Klavier)

Manuel Kabisch und Paul Beutel (Saxophon und Gitarre)

Gruppe (- no name-) Blues – Rock mit Manuel Kabisch, Paul Beutel, Werner Bockwoldt, Hartmut Bertram

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Fortschritt der Bau-Maßnahmen

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Ein voller Erfolg! Benefizkonzert zu Gunsten der Kulturscheune am Schloss Hessen

hier zum Beitrag 1. Benefizkonzert

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Der letzte Nagel, Foto: Bernd-Uwe Meyer

Chronologischer Ablauf der Maßnahmen

12.10.2020: Messungen und Bodenprüfungen

Die Höhenmessung erfolgte durch das Architekturbüro “Urbisch Architekten” aus Osterwieck.

Die Firma “Baustoff- und Bodenprüfung Nordharz GmbH” aus Langenstein unternahm an 3 Stellen Probebohrungen. Im Rahmen dieser Untersuchungen zur Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Baugrundes im Innern der Steinscheune (Fläche ca. 52 m x 10 m) musste festgestellt werden, dass es sich um vor längerer Zeit aufgefülltes Erdreich handelt, dass keine ausreichende Standfestigkeit besitzt und entfernt sowie mit tragfähigen Material aufgefüllt werden muss. Das zu entfernende Material ist zudem z.T. extrem schadstoffbelastet (Kategorie >Z2). Vermutlich wurde durch eine Nutzung vor ca. 50 bis 60 Jahren als Traktorengarage der damaligen LPG der unbefestigte Boden durch ausgelaufenes Altöl bzw. Dieselkraftstoff kontaminiert und ist damit wie Sondermüll zu behandeln und muss speziellen Deponien zugeführt werden.

20.10.2020:

Aufnehmen und Sicherung der vorhandenen Bodenplatten aus Sandstein, Beräumumg von Bewuchs

Beginn der Einrichtung der Baustelle durch die “Werkstätten für Denkmalpflege GmbH” Quedlinburg

  • seit 26.10.2020
  • Bauzaun Südseite
  • Zumauerung Eingang Tor Ost der Südfassade
  • damit zugleich Stabilität für Mauerwerk und Nachbareingang

seit dem 26.10.2020: Abriß Keller

Zu- bzw. Ausmauerung Torbögen und Maueröffnungen

seit dem 18.11.2020 Vorbereitung der Anschlüsse für Energie, Gas, Wasser, Abwasser

seit dem 01.12.2020: Aushub, Verfüllung und Verdichtung des Bodens

Nach der Pause zum Jahreswechsel ab 2. KW 2021: Vorbereitung zum Gießen der Bodenplatte und Untersuchung der Mauerkrone in der Nord-Ost-Ecke. Die Mauerkrone ist bis auf ca. 60 cm defekt. Daher Abnahme bis zum brauchbarem Mauerwerk und eine Wiederaufmauerung von ca. 30 cm.

01. bis 07. KW 2021: Baupause wegen Wintereinbruch

In der 07.KW 2021 führten die Werkstätten für Denkmalpflege Messungen für die Zimmererarbeiten durch.

24.02.2021: Nach langer Winterpause konnte die Betonplatte gegossen werden. Dafür wurden 88m³ Beton verarbeitet. Zuvor wurden durch die Firma Fritsch Blitzschutz die Anschlüsse fertig gestellt.

ab 25.02.2021: Einrüstung aller Wandfassaden, zunächst Außen dann Innen zur Ausmauerung der Mauerkrone und aller Wände. Eine Erweiterung des Baustellenzaunes macht sich wegen der Einrüstungen ebenfalls erforderlich. Jeweils eine Gerüst-Treppe wurden an der inneren Südfassade und an der äußeren Nordfassade installiert. Im Inneren der Steinscheune bekamen die Süd- und Nordfassade je einen Lastenaufzug.

Ab 11. KW 2021 : Fugen, Abnehmen und Wiederaufmauern der Mauerkrone . Südseite bis auf Mörtelendschicht fertig. Wegen möglicher Frostgefahren erfolgt eine Abdeckung auf der ausgemauerten Mauerkrone.

In der 13. KW 2021 sind die Mauerkronen bis auf die letzten 5 Längenmeter bis zu 60cm abgenommen und wieder aufgemauert. In der 15.KW ist die Mörtelendschicht für die Mauerkronen der Nord-, Ost- und Südfassade fertiggestellt. In der 16. und 17.KW erhalten die inneren Ost-, Nord-, und Südassaden einen Mörtelputz.

Ab der 14. KW 2021 beginnt die Reinigung der Innenfassaden. Die Außenfassaden werden verfugt und für den Wiederaufbau vorbereitet. Mauerdurchbrüche für Notausgang im Westgiebel und in der Nordfassade für den Zugang “Hinter der Projektionswand” .

Ab 18. KW 2021 Verputzung der Aussenfassaden. Dazu Umsetzung der Lastenaufzüge.

Am 11. Mai 2021 wird der Dachstuhl angeliefert und sodann mit seinem Richten begonnen. Dafür werden rund 3400 laufende Meter Balken diverser Abmessungen aus insgesamt 94 m³ Nadelholz verarbeitet.

Zeitgleich Anpassung Gerüst und Aufbau eines Flächengerüstes im Inneren der Halle.

In der 20. KW 2021 ist die Gerüstplattform vollständig aufgebaut. Die Deckenbalken liegen komplett. Das Aufbringen der Schalung hat begonnen.

Am 25. Mai 2021 wird der erste Dachsparren errichtet.

Ende der 21. KW 2021 wurde das Gerüst auf Dachfirstniveau erweitert.

In der 23. KW 2021 befindet sich die Errichtung des Dachstuhles im Endspurt. Auf der Nordseite werden noch Gauben für Fenster eingebaut, über die der Rauchgasabzug erfolgt. Die Zimmerer errichten zugleich auf der Ostseite einen Fachwerkgiebel.

Am 14. Juni 2021 beginnen durch die Firma Steffen Brudz aus dem Nachbarort Veltheim die Arbeiten für die Dacheindeckung. In der 31. KW 2021, nach der Abnahme der Dacharbeiten, werden die Außengerüste abgebaut.

Ab der 26.KW 2021 konnte mit dem Voranschreiten der Dacheindeckung auch mit den Trockenausbau begonnen werden. Die Firma S&P Innenausbau GbR aus Schauen verrichtet zunächst Arbeiten für die Anbringung einer Dampfbremse ( Luftdichtigkeit ) unter den Deckenbalken und eine Dämmung von 14 cm zwischen den Deckenbalken.

In der 34.KW 2021 wurden in die Hallendecke die 6 Durchlasskästen für die Lüftung installiert.

In der 29.KW 2021 beginnt die Firma Elektro-Forth Halberstadt mit der Elektroinstallation, insbesondere der Verlegung von Leitungswegen auf dem Dachboden bzw. über die Hallendecke.

Ab dem 13. September 2021 beginnt in der Hallenwestseite der Abbau des Gerüstes. Damit wird Baufreiheit für die Trockenausbauarbeiten zur Schaffung der Versorgungs-, Sozial- und Lagerräume geschaffen. Zugleich wird die Hallendecke in ihrer Kassettenoptik sichtbar.

Am 14. September 2021 wurden mit freundlicher Unterstützung von Schlossern der Agrargenossenschaft Hessen in der Osthälfte der Halle insgesamt 4 Abhängevorrichtungen zur Befestigung von 2 Traversen für Medieneinrichtungen in die Hallendecke eingebracht.

In der 38. KW 2021 vollständiger Abbau des Innengerüstes und Beginn der Aufmauerung der Räumlichkeiten in der Hallenwestseite. Zugleich Aufstellung eines Treppengerüstes in der Süd-Ost-Ecke zum Dachboden für weitere Installationsarbeiten vorrangig in den Gewerken Lüftungsbau, Elektro und Trockenausbau.

Die Steinscheune konnte nun das erste Mal ihren neuen Zweck als Kulturscheune entsprechend und provisorisch in der Baustelle für ein Benefizkonzert am 25. September genutzt werden.

Nach Beendigung der Rohbauarbeiten haben die Werkstätten für Denkmalpflege Quedlinburg am 06. Oktober 2021 ihre Baustelle beräumt. In der 40. und 41. KW 2021 gingen die Ausbauarbeiten auf dem Dachboden weiter, vor allem der Bau eines Raumes um die Lüftungszentrale und die Installation der Dachbodenbeleuchtung.

Am 13. Oktober 2021: Beginn der Zimmererarbeiten durch die Werkstätten für Denkmalpflege Quedlinburg zur Herstellung einer Empore. Diese Arbeiten sind am 20. Oktober 2021 beendet. Danach Streich- und Klebearbeiten des Hallenfußbodens vor dem Estrichaufbau.

Vorbereitung und Herrichtung der Anschlüsse für Gas, Strom und Trinkwasser.

Am 28. Oktober 2021 vervollständigt die Fa. Fritsch Blitzschutzbau GmbH aus Helmstedt die Blitzschutzanlage im Bereich Dach und Dachrinnen.

Die Fa. HTO GmbH & Co. KG Heizung Lüftung Sanitär aus Hessen begann mit der Installation der Sanitäranlagen.

In der 44. und 45.KW 2021: weiterer Trockenausbau in den Serviceräumen, Einbau von 2 Aussentüren (später noch Tür 3) durch die Fa. Schulz & Söhne Stahl- und Metallbau GmbH Halberstadt, Abbau des Bauzaunes und des Gerüstturmes im Bereich Wendeltreppe, Aufbau des Fussbodens, weitere Sanitär- und Heizungsinstallation.

Der Estrich-Einbau hat am 24. November 2021 durch die Fa. HBE-Bau GmbH mit Sitz in Sülzetal begonnen und wird am Freitag, den 26.11. 2021 beendet sein.

Seit Anfang Dezember 2021 weiterer Trockenausbau vorwiegend Empore und in den Serviceräumen sowie weitere Installation in den Bereichen Elektro, Heizung, Wasser und Sanitär.

Am 15. Dezember 2021 hat die Fa. Tischlerei Festerling GmbH aus Wernigerode die ersten Fenster in der Südfassade eingebaut.

Nachdem Verschließen und Dämmen von 2 Türöffnungen konnte am 17. Dezember 2021 erstmalig die Heizungsanlage gestartet werden. Die Fussbodenheizung läuft nun 14 Tage nach einem festgelegten Protokoll zur Entfeuchtung des Estrichuntergrundes. Erst dann können Fliesen und Parkett aufgebracht werden.

Die Fa. Metallbau Uhde GmbH aus Thale beginnt am 21. Dezember 2021 mit dem Einbau der Wangen für die Treppe zur Empore

In den ersten Januarwochen 2022 weiterer Innenausbau in den Serviceräumen und in den Gewerken Sanitär, Elektro und Stahlbau. Desweiteren Aufbau eines Rollgerüstes für Montagearbeiten an der Hallendecke. Ab deb 20. Januar 2022 montiert die Fa. Metallbau Uhde GmbH aus Thale die Spindeltreppe in der Südost-Ecke der Halle und damit eine begehbare Verbindung zum Boden. In der 4. KW 2022 Einbau der Aussentüren (hinter der Projektionswand und auf der Empore) sowie der letzten Fenster, weiterhin Beginn der Fliesenverlegung im Nassbereich durch die Fa. Fliesenfachbetrieb Herbert Wiegmann aus Osterwieck. Dann weitere Elektroarbeiten wie die Notbeleuchtung an der Hallendecke sowie Malerarbeiten in den Sanitär- uns Serviceräumen durch die Fa. Malereibetrieb Mirko Blume aus Braunschweig.

Die Fa. “projekt:syntrophy” GmbH aus Magdeburg begann in der 05. KW 2022 mit der Montage der Traversen für das Projektionssystem.

Der Hessener Carnevalsclub montierte Ende 6.KW 2022 die Traversen für ihre Beleuchtungs- und Medienanlage.

In der 09. und 10. KW 2022 Verlegung, Imprägnierung, Verfugung und Versiegelung von Cotto-Fliesen in der Halle.

Montage der Fluchttreppe am Westgiebel von der Empore in der 10. KW

Fotogalerie Trockenausbau und Innenausbau

Am 27. Mai 2021:

Das Lüftungsgerät wurde bereits mit dem vorhandenen Kran auf den Dachboden gehoben.

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